
Veranstaltungen*
* ohne Gewähr
BIS 06|01
WINTER LIGHTS
Winterfeierlichkeiten der Stadt Luxemburg
mit farbenfrohen Veranstaltungen,
Weihnachtskonzerten, Weihnachtsmarkt, Feuerwerk (Sylvester), Ausstellungen,
verkaufsoffenen Sonntagen.
www.winterlights.lu
JANUAR – MÄRZ
MITTAGSKONZERTE
Musikalisch die Mittagspause verbringen, so lautet das Motto dieser frei zugänglichen Konzerte, die zweimal im Monat am Freitag zwischen 12.30 und 13.30 Uhr angeboten werden. www.lcto.lu
24|02 – 30|03
WALLFAHRT ZUR SCHWARZEN
NOTMUTTERGOTTES
Die aus dem 14. Jahrhundert stammende
“Schwarze Madonna” ist eine der schönsten
Marienstatuen des Großherzogtums
und wird seit zwei Jahrhunderten insbesondere
während der Fastenzeit in der Kirche
St. Johann im Stadtgrund verehrt.
www.cathol.lu
Sonntag 26|02
BUERGSONNDEG
Im Petrußtal wird ein Holzkreuz auf einem
riesigen Scheiterhaufen verbrannt: symbolisch
wird somit der Winter verabschiedet.
01-09/03
INTERNATIONALES FILMFESTIVAL
DISCOVERY ZONE
Das 2011 gegründete Filmfestival widmet sich der 7. Kunst, insbesondere der Luxemburger Filmindustrie mit Kurzfilmen, Dokumentarfilmen, science fiction und one-off events. Das breite Publikum bekommt somit einen umfassenden Einblick in die Welt des Kinos. Das Programm präsentiert sich vielfältig und spannend.
www.discoveryzone.lu
März – Mai
Printemps musical –
Festival de Luxembourg
Das renommierte “Printemps Musical”
World- und Jazzmusikfestival bietet jedes
Jahr eine eklektische Konzertserie, mit dem
Besten was Jazz und Weltmusik zu bieten
hat, an. Sowohl internationale Weltstars als
auch neue Talente treten in den verschiedensten
Musiksälen der luxemburgischen
Hauptstadt auf, wie z.B in der eleganten
Philharmonie, dem stimmungsgeladenen
Clubsaal “Den Atelier”, dem städtischen
Musikkonservatorium, dem “Grand Théâtre” oder aber im Centre Culturel
de Rencontre Abbaye de Neumünster. In
30 Jahren hat das Festival sich zu einem
echten “evergreen” weiterentwickelt, das
nicht mehr aus der Luxemburger Kulturszene
wegzudenken ist.
www.printempsmusical.lu
Highlights 2012 – 30. Edition:
JASON MORAN, 05.03
SPANISH HARLEM ORCHESTRA, 11.03
LIZZ WRIGHT, 18.04
HIROMI: THE TRIO PROJECT
FEATURING ANTHONY JACKSON (BASS) AND SIMON PHILIPPS (DRUMS),
24.04.
ROBERTO FONSECA, 25.04
THE AFRO CUBAN ALL STARS, 27.04
BRASS BATTLE
BOBAN & MARKO MARKOVIC ORKESTRA vs FANFARE CIOCARLIA,
11.05
LES FRERES, 21.05
23-25|03
INVITATION AUX MUSÉES
Freier Eintritt in den Sonder- und Dauerausstellungen
der Museen der Vereinigung
“Statermuséeën” (Casino Luxembourg –
Forum d’art contemporain, Musée national
d’histoire et d’art, Musée national d’histoire
naturelle, Musée d’Histoire de la Ville de
Luxembourg, Musée d’art moderne Grand-
Duc Jean (MUDAM), Musée Dräi Eechelen,
Villa Vauban)
www.museumsmile.lu
Ostermontag 09|04
EMAISCHEN
Traditionelles Emmaus-Fest am Ostermontag.
Volksmarkt in der Altstadt mit dem
Verkauf von Töpferwaren und aus Terracotta
hergestellten Pfeifen in Vogelform, die
sogenannten “Péckvillercher”.
26/04 – 03/06
DESIGN CITY 2012
Bei Design City geht es vor allem um den Beitrag von Design zur Lebensqualität und damit einen Aspekt, der für die Ansiedlung von Unternehmen entscheidend ist, aber auch maßgeblich zur Profilierung und Attraktivität des Landes als Reiseziel beiträgt. Das Projekt versteht sich als Aufforderung an Designer, sich an der Konzeption des Stadtbildes sowie ihres Images zu beteiligen. Zu diesem Anlass findet im öffentlichen Raum die Ausstellung Index : Award 2011 statt, bei der eine Auswahl aus den Arbeiten der 60 Finalisten dieses bedeutenden internationalen Designwettbewerbs zu sehen sein wird. www.mudam.lu
28|04 – 13|05
OCTAVE NOTRE-DAME
Traditionelle Wallfahrt zu Ehren Unserer
Lieben Frau von Luxemburg (seit 1666);
wichtigstes religiöses Fest des Landes verbunden
mit einem Jahrmarkt auf dem
Place Guillaume II.
www.cathol.lu
12|05
NACHT DER KATHEDRALEN
Am 12. Mai bleiben die Kathedralen von
Luxemburg, Lüttich, Metz, Nancy, Strasbourg, Reims und Trier
“über Nacht” geöffnet und bieten ein kulturelles
und spirituelles Programm mit
Führungen, Vorträgen, Konzerten, Gebetsmomenten
und Meditationen an.
www.cathol.lu
19|05
ING EUROPE-MARATHON
LUXEMBOURG
In der Abenddämmerung durch ein Spalier
von Zuschauern in den engen Gassen
der Altstadt, der Hexenkessel am Place
Guillaume II, die stillen grünen Parks im
Zentrum der Stadt, die kleinen Volksfeste
in den Villenvierteln. Wählen Sie, ob Sie
die ganze oder die halbe Distanz laufen
wollen – und das während des Laufs! Start:
18.00 Uhr
www.ing-europe-marathon.lu
26/05-28|05
ALL AMERICAN FESTIVAL
Farbige Straßenparaden, Jazz-, Rhythm’n
Blues-, Mississippi- und Gospelkonzerte,
Marching Bands und jede Menge höllisch
scharfe kulinarische Leckerbissen.
Am Pfingstwochenende erwartet Sie in
Luxemburg ein musikalisches Großereignis:
Open Air, gratis und publikumsnah!
21|06 – 15|09
SUMMER IN THE CITY
Open air Sommerkampagne in der Stadt
Luxemburg mit gratis Konzerten auf dem Place d’Armes und dem
Place Guillaume II, “Fête de la Musique”,
Nationalfeiertag, Musikfestivals “MeYouZik”,
“Rock um Knuedler” und “Blues’n Jazzrallye”,
Straßenkunstfestival “Streeta(rt)nimation”,
Freilichtkino, Märkten und Festen,
Sport, Ausstellungen, Folklore, touristischen
Highlights u.v.m.
www.summerinthecity.lu
21|06
OPENING ACT
SUMMER IN THE CITY
und FÊTE DE LA MUSIQUE
Fest der Musik als Widmung an die verschiedensten
Musikrichtungen. “Knuedler goes
classic” Open-Air-Konzert mit dem Philharmonischen
Orchester Luxemburg.
22|06
VORABEND DES
NATIONALFEIERTAGES
Stimmungsvoller Vorabend des Nationalfeiertages.
Ab 22 Uhr führt ein Fackelzug
durch die Straßen. Ein großes Feuerwerk
erleuchtet das Petrußtal. Rock-, Pop- und
Folklore- Konzerte sowie DJ-sessions sorgen
in den Straßen, Bars und Cafés der Stadt für
die richtige Unterhaltung.
www.vdl.lu
23|06
NATIONALFEIERTAG
Offizielles Festprogramm (Te Deum, Militärparade,
101 Kanonenschüsse u.v.m.).
www.vdl.lu
07|07
WORLD MUSIKFESTIVAL MeYouZik
MeYouZik steht für multikulturelle Begegnungen,
musikalischen Austausch, Koexistenz
und Toleranz, und spiegelt wie kein
anderes Festival die urbane Realität der
Stadt Luxemburg wider, die mit 63% ausländischen
Einwohnern, und rund 170 verschiedenen
Nationalitäten ein Exempel von
kosmopolitischem Zusammenleben abgibt.
MeYouZik soll aber auch gemeinsame Werte
wie Toleranz, Aufgeschlossenheit gegenüber
Neuem und Zusammengehörigkeitsgefühl
vermitteln.
www.meyouzik.lu
08|07
MUSIKFESTIVAL
ROCK UM KNUEDLER
Jedes Jahr teilen sich internationale Rock- und
Pop-Headliner und die gefragtesten
luxemburgischen Rockbands die drei Bühnen
auf dem Place Guillaume II und dem Place Clairefontaine. Einzigartig ist die zentrale
Lage im Herzen der Stadt Luxemburg
und bei freiem Eintritt begeistert “Rock um
Knuedler” alljährlich mehr als 15.000 Fans.
www.rockumknuedler.lu
Juli
MUSIKFESTIVAL OMNI
Die herrliche Naturkulisse des Innenhofs
der ehemaligen Abtei Neumünster ist der
ideale Rahmen für Freilichtkonzerte der Extraklasse.
www.ccrn.lu
Mitte Juli –
Anfang September
BESICHTIGUNGEN
DES GROSSHERZOGLICHEN PALAIS
Die Stadtresidenz des Großherzogs hat
eine der schönsten Fassaden der Stadt im
Stil der flämischen Renaissance (16. Jh.). Die
prachtvollen Innenräume und prunkvollen
Ausstattungen (mit u.a. Lichtinstallationen
des Designers Ingo Maurer) können während
der Sommermonate besichtigt werden.
Infos ab Mai unter:
19|07
LISZT-HOMMAGE
Vor 126 Jahren, am 19. Juli 1886, trat der ungarische
Komponist Franz Liszt zum letzten
Mal in der Öffentlichkeit auf, im ehemaligen
Bürgercasino (heute: Forum für zeitgenössische
Kunst). Ein Klavierabend von
Format erwartet den Besucher in dieser
historischen Spielstätte!
21|07
BLUES’N JAZZRALLYE
Während der Blues’n Jazzrallye stehen
jeden Sommer die Stadtteile Grund und
Clausen Kopf! Über 20.000 begeisterte
Musikfans drängen sich dann in sämtlichen
Kneipen der Unterstadt und zu den Freilichtbühnen,
um Dixieland, Mainstream,
Fusion, Boogie Woogie, Chicago-Blues und
Latin Jazz zu hören. Internationale Headliner
und einheimische Bands bieten pure
Partylaune!
www.bluesjazzrallye.lu
11- 12|08
STRAßENKUNSTFESTIVAL STREETA(RT)NIMATION
Es lohnt sich, an zwei Tagen durch die
Fußgängerzone zu flanieren. Sie begegnen
Straßenkünstlern, Pantomimen, Stelzengängern,
Musikanten... und vielen weiteren
Künstlern, die Sie in eine schillernde Fantasiewelt
der Poesie und Komik verzaubern.
www.streetartnimation.lu
12/08
GALA TOUR DE FRANCE
23|08 – 11|09
SCHUEBERFOUER
Bedeutendes Schaustellerfest auf dem großflächigen Glacis-Feld. Johann der Blinde, Graf von Luxemburg
und König von Böhmen, gründete die “Schueberfouer” im Jahre 1340. Sie steht in der Tradition der volkstümlichen
Jahrmärkte. Mit Kirmesständen, Achterbahn, Riesenrad und unzähligen Ess- und Trinkbuden.
www.fouer.lu
06|10
MUSEUMSNACHT
Die Museumsnacht lädt Sie
von 18 bis 1 Uhr morgens ein, die ständigen
Sammlungen und Sonderausstellungen der
hauptstädtischen Museen kennenzulernen.
Ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm
mit Tanz, Musik und Live Acts lassen Ihren
Museumsbesuch unvergesslich werden.
www.museumsmile.lu
OKTOBER – DEZEMBER
Musikalisch die Mittagspause verbringen, so lautet das Motto dieser frei zugänglichen Konzerte, die zweimal im Monat am Freitag zwischen 12.30 und 13.30 Uhr angeboten werden. www.lcto.lu
Oktober – November
LUXEMBOURG FESTIVAL
Auf Initiative der Philharmonie und des
Grand Théâtre bietet Ihnen das
Luxembourg Festival ein Programm mit
zahlreichen Highlights und außergewöhnlichen
Produktionen.
www.philharmonie.lu
November
MUSIKFESTIVAL
LIVE AT VAUBAN
Renommiertes Musikfestival mit
Rock-, Pop- und Blueskonzerten.
Live at Vauban wurde 1995 erstmals im
Rahmen von “Luxemburg Europäische Kulturhauptstadt”
veranstaltet.
01|12|12 – 06|01|13
WINTER LIGHTS
Winterfeierlichkeiten der Stadt Luxemburg
mit farbenfrohen Veranstaltungen, Weihnachtskonzerten,
Ausstellungen, Sankt-
Nikolaus-Umzug, Weihnachtsmarkt, verkaufsoffenen
Sonntagen.
www.winterlights.lu
A U S S T E L L U N G E N
Villa Vauban – Musée d’Art de la Ville de Luxembourg
18.11.2011 – 05.03.2012
„Kunst um jeden Preis“
Jean-Pierre Pescatore (1793-1855),
ein großbürgerlicher Sammler in Paris zur Zeit der Julimonarchie
Unter der Regierung des „Bürgerkönigs“ Louis-Philippe, in einer Zeit des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs zwischen zwei Revolutionen (1830, 1848) ließ sich der luxemburgische Bankier Jean-Pierre Pescatore in Paris nieder, wo er ab 1839 in einem aufstrebenden Viertel der Bourgeoisie und Künstler seinen Wohn- und Geschäftssitz bezog und nach und nach eine umfangreiche Kunstsammlung aufbaute.
Das Sammeln von Kunstwerken war im 19. Jahrhundert Teil großbürgerlicher Selbstdarstellung. In diesem Sinne erwarb Pescatore 1844 das Schloss La Celle Saint-Cloud im Pariser Umland und kaufte zu dessen Ausstattung anschließend zahlreiche, überwiegend zeitgenössische Gemälde. Neben den Ateliers der Künstler und Versteigerungen von (oftmals adeligen) Privatsammlungen war vor allem der jährlich stattfindende „Salon de Paris“ Treffpunkt der Kunstinteressierten und Gradmesser des anerkannten Kunstgeschmackes.
Die Ausstellung stellt zum einen die Person Jean-Pierre Pescatores als Repräsentanten des Großbürgertums und Kunstsammler in den Mittelpunkt. Zum anderen werden der Kunstmarkt und die französische Malerei des 19. Jahrhunderts thematisiert. Exemplarisch hierfür steht die Gemäldesammlung Pescatores, die in der Ausstellung um aussagekräftige Leihgaben aus internationalen Sammlungen ergänzt wird (u.a. Musée Carnavalet, Petit Palais, Louvre). Anhand zahlreicher Beispiele, darunter Werke von Courbet, Delacroix und Millet, werden die verschiedenen Strömungen der Malerei des 19. Jahrhunderts vom Orientalismus über Historiendarstellungen bis hin zur Schule von Barbizon veranschaulicht. Die Gemälde werden dabei um einige Skulpturen aus der Sammlung Pescatore ergänzt.
Am Ende der Ausstellung erhält der Besucher einen Einblick in die Lebenswelt Pescatores. Neben der Ausstattung seiner Wohnsitze verfolgte der erfolgreiche Geschäftsmann auch andere kostspielige „Leidenschaften“ wie das Züchten von Orchideen und das Einrichten einer umfangreichen Bibliothek. Neben dem Repräsentationsbedürfnis stand für ihn aber auch der gemeinnützige Gedanke im Vordergrund, denn neben der Schaffung einer Stiftung vererbte er seine Kunstsammlung seiner Heimatstadt Luxemburg, wo ein Teil davon nun in neuem Licht gezeigt werden kann.
27.04. – 15.10.2012
Brueghel, Cranach, Tizian, Van Eyck
Die Schätze der Brukenthal-Sammlung
Die Sammlung Europäischer Malerei des Barons Samuel von Brukenthal umfasst ungefähr 1200 Werke der grundlegenden Schulen europäischer Malerei des 15. bis 18. Jahrhunderts: Flämisch-holländisch, deutsch und österreichisch, italienisch, spanisch und französisch. Die flämische und die holländische Schule ist vertreten durch die großen und kleinen Meister, die in den bekannten Zentren der Malerei - wie Antwerpen, Brüssel, Gent, Brügge, Amsterdam, Leiden, Utrecht- ausgebildet wurden.
Villa Vauban – Musée d’Art de la Ville de Luxembourg
18, avenue Émile Reuter
L-2090 Luxembourg
Tel : (00352) 4796-4901
villavauban@2musees.vdl.lu
www.villavauban.lu
Öffnungszeiten : Mittwoch – Montag 10 – 18 Uhr, Freitag 10 – 21 Uhr.
Mudam Luxembourg - Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean
16.01. – 06.05.2012
CONRAD SHAWCROSS
Im Mittelpunkt des Interesses von Conrad Shawcross stehen naturwissenschaftliche und philosophische Fragen. In seiner Arbeit begegnen sich diese Disziplinen und erzeugen Bilder, die komplizierte Zusammenhänge oder theoretische Grundlagen erfahrbar machen. The Nervous System, eigens für den Grand Hall des Mudam konzipiert, steht in einer Reihe ähnlicher Apparaturen, mit denen Shawcross Seile produziert und wieder in ihre Einzelfäden auflöst.
11.02. – 13.05.2012
TINA GILLEN
In den Bildern von Tina Gillen bilden abstrakte Formen einen Kontrapunkt zu gegenständlichen Universen. Neben dem Wechselspiel dieser Dimensionen herrscht eine eindrucksvolle Ausgewogenheit zwischen der Beherrschung des piktoralen Repertoires und einer gewissen Nachlässigkeit in der Umsetzung. Ausgangspunkt für die eigens für die Ausstellung im Mudam produzierten Werke ist das Motiv des Arboretums.
11.02. – 16.09.2012
SARAH SZE
Sarah Sze schafft temporäre Skulpturen in situ, für die sie mit großer Sorgfalt eine Vielzahl von Alltagsgegenständen zu leichten, fragilen Strukturen zusammenfügt. Ihre Werke entstehen stets im Dialog mit der Architektur der Ausstellungsräume und konfrontieren den Betrachter mit verschiedensten Maßstäben, sind mal bescheiden, mal monumental, mal mikroskopisch klein oder auch überwältigend groß.
02.06. – 09.09.2012
SANJA IVEKOVIĆ
Sanja Iveković, insbesondere bekannt durch Lady Rosa of Luxembourg, verfolgt seit Beginn der 70er einen engagierten künstlerischen Ansatz. Im Rahmen dieser Retrospektive zeigt das Mudam ein umfassendes Panorama aus dem Gesamtwerk der Künstlerin. Dabei kreist die Ausstellung um zwei für Iveković zentrale Fragen: die Stellung der Frau in der Gesellschaft und die Bedeutung von Denkmälern und Erinnerung.
Mudam Luxembourg - Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean
3, Park Dräi Eechelen
L-1499 Luxembourg
Tel : (00352) 45 37 85-1
Öffnungszeiten : Mittwoch – Freitag 11 – 20 Uhr, Samstag – Montag 11 – 18 Uhr
Musée national d’histoire naturelle – natur musée
15.04.2011 – 26.02.2012
Farbenfroh
Die Ausstellung bietet das ganze Spektrum an Farben auf. Auf einem abwechslungsreichen, interaktiven Farbparcours kann jeder Besucher selber erfahren und ausprobieren, wie Farbe entsteht, wie sie wahrgenommen wird und welche Wirkung sie hat. Versuchsinstallationen, Filme und Multimediastationen verhelfen zu ungewöhnlichen Farberfahrungen und neuen Ein- und Durchblicken. So wird Farbe als ein wesentlicher, nicht mehr wegzudenkender Faktor in Physik, Chemie, Kommunikation, Psychologie, Ästhetik, Biologie und Mythologie vorgestellt.
Musée national d’histoire naturelle – natur musée
25, rue Münster
L-2160 Luxembourg
Tel: (00352) 46 22 331
Öffnungszeiten : Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr
Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain
01.10.2011 – 15.01.2012
Found in Translation, Chapter L
Als antonymisch gewendetes Zitat der bekannten englischen Redewendung lost in translation ist der Ausstellungstitel ein Spiel mit der Vieldeutigkeit des englischen Begriffes translation, der im Deutschen unter anderem “Übersetzung“,“Übertragung“,“Verschiebung“ oder auch “Umsetzung“ bedeuten kann. Die Gemeinsamkeit dieser „Übersetzungen“ liegt im etymologischen Ursprung des Begriffs “translation“, der im Lateinischen das (Hin-)überbringen von etwas, jemandem oder auch sich selbst (abgeleitet von lat. transfero, translatum) bezeichnet. So wird das Konzept der Translation im Rahmen der Ausstellung jenseits seiner strengen semantischen Grenzen in einem weiteren, metaphorischen Sinne aufgegriffen – als bewusste subtile Neuverortung eines Individuums, Zeichens, einer Praxis, einer Disziplin oder eines Wissensgebietes, mit der sich neue Perspektiven für Untersuchung, Erforschung, Übertragung und Wahrnehmung bieten. Die schlichte Verschiebung einer Perspektive oder die Übertragung von einem vertrauten in einen neuen Kontext impliziert gemeinhin eine veränderte Wahrnehmung und damit ein Hinterfragen von Normen, Codes und Sprache, von bewährten Praktiken.
Found in Translation, Chapter L ist der dritte Teil eines kuratorischen Konzepts, das Emmanuel Lambion seit Januar 2010 verfolgt. Jedes Kapitel ist mit einem Indexbuchstaben versehen, wobei die Ordnung eher assoziativ als alphabetisch erfolgt, und fügt sich in einen Gesamtzyklus ein, der sich der vielgestaltigen Fragestellung in spezifischen Formen unter Berücksichtigung von Kontexten, Orten und Formaten nähert.
28.01. – 22.04.2012
L.A Raeven – Ideal Individuals
Seit 2001 beschäftigen L.A. Raeven (*1971) sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit dem Begriff des “idealen Individuums“ und unterziehen ihn durch ihre Videos, Fotografien und Zeichnungen einer eingehenden Analyse. Das Konzept makelloser Schönheit und ihr Stellenwert spiegeln sich in unserer westlichen Gesellschaft sowohl in der Wahrnehmung dieser Standards und dem daraus folgenden Konsum als auch in der Manipulation der Massen durch Mode- und Medienwelt wider. Mehr noch als die Standardisierung und das Diktat der Perfektion hinterfragen L.A. Raeven die Bedeutung des Kampfes um die eigene Identität, der sie als Zwillingsschwestern bereits ihr ganzes Leben begleitet.
12.05. – 02.09.2012
Wesley Meuris
Die Zeichnungen, Skulpturen und Installationen des belgischen Künstlers Wesley Meuris (*1977) zeichnen sich durch ihren architektonischen, ja wissenschaftlichen Charakter aus. Das, was man auf den ersten Blick für den Präsentationsrahmen anderer Werke oder Artefakte halten könnte, ist das Werk selbst. Indem er die der Veranschaulichung dienenden Mechanismen und Objekte in den Vordergrund rückt, verweist Meuris auf unsere Art der Präsentation und Wahrnehmung. So stellt er beispielsweise leere Tierkäfige oder einen unbelebten, nackten Pavillon aus und macht damit sichtbar, was unserem Blick gemeinhin entgeht, jedoch für das Verständnis der uns umgebenden Welt eine grundlegende Rolle spielt. Ergänzend zu seinen Skulpturen und Installationen präsentiert Wesley Meuris häufig Zeichnungen und erläuternde Skizzen, die den funktionellen Charakter seiner Werke unterstreichen.
Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain
41, rue Notre-Dame
B.P. 345
L-2013 Luxembourg
Tel: (00352) 22 50 45
Öffnungszeiten: Mittwoch – Montag 11 – 19 Uhr, Donnerstag 11 -20 Uhr
Musée national d’histoire et d’art
21.10.2011 – 02.09.2012
Unter unseren Füßen – Archäologie in Luxemburg (1995-2010)
Der Luxemburger Boden birgt bemerkenswerte Spuren der Vergangenheit: sie reichen von der Altsteinzeit bis in die jüngste Geschichte. Die Ausstellung gewährt zunächst Einblick in die Arbeitsweise von Archäologen und Restauratoren. Eine nachgebaute Ausgrabung veranschaulicht die heutigen Grabungsmethoden. Schritt für Schritt läßt sich der Weg archäologischer Objekte verfolgen: von ihrer Auffindung über ihre Bestimmung und Restaurierung bis zu ihrer Präsentation im Museum.
Der zweite Teil der Schau beschäftigt sich – anhand von ausgewählten archäologischen Funden – mit Grundthemen der menschlichen Existenz: Wohnen, Arbeit, Not (“Diesseits“) sowie Religion und Grabkult (“Jenseits“). Dazu gehören u.a. die DNA-Analyse der mesolithischen Bestattung von Heffingen-Loschbour, die neuen Ausgrabungsergebnisse im keltischen Oppidum vom Titelberg und seiner römischen Nachfolgesiedlung, der 2008 entdeckte, nun restaurierte Fortuna-Altar aus Dalheim, die mittelalterliche Eisenverhüttung in Peppingen-Genoeserbusch sowie Reste des verschollenen Renaissance-Grabmals des Luxemburger Gouverneurs Claude de Neufchâtel.
18.11.2011 – 27.01.2012
Joseph Probst (1991-1997)
Musée national d’histoire et d’art
Marché-aux-Poissons
L-2345 Luxembourg
Tel: (00352) 4793 301
Öffnungszeiten:Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr, Donnerstag 10 – 20 Uhr
Musée d’Histoire de la Ville de Luxembourg
27.05.2011 – 29.04.2012
Armes Luxemburg ?
Fühlen Sie sich arm oder reich? Die Ausstellung Armes Luxemburg? gibt Einblicke in Dimensionen der Armut in Luxemburg und der Welt, von der Zeit der Formulierung der "Sozialen Frage" um 1850 bis heute. Extreme Armut ist für uns Europäer heute ein eher fernes Phänomen, welches wir vor allem in den Entwicklungsländern verorten.
08.06.2012 – 31.03.2013
ABC – Luxembourg pour les nuls
Musée d’Histoire de la Ville de Luxembourg
14, rue du Saint-Esprit
L-2090 Luxembourg
Tel: (00352) 4796 4500
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr, Donnerstag 10 – 20 Uhr
THEATER
Die Théâtres de la Ville de Luxembourg gehen in der Spielzeit 2011/12 auf vielfältige Entdeckungsreisen. Das Imperium von Wagners „Ring des Nibelungen“ liegt für viele unendlich fern. Da ist die „Ring-Saga“ im Dezember 2011 der ideale Einstieg für Wissbegierige. Die vier Abende auf neun Stunden komprimiert, 18 Orchester-Musiker statt Monumental-Klangkörper: Eine Rundreise durch Wagners Welt, im Zeitraffer, aber mit allen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Mozarts „Idomeneo“ im März 2012, betrachtet durch die Bilderwelten von Yannis Kokkos, Verdis „Otello“ im Mai 2012 von José Cura gesungen und von Andreas Kriegenburg als Flüchtlingsdrama politisiert: alte Bekannte, neu visualisiert. Oder wie wäre es mit einer Reise in den Abgrund, am Tag nach Nine-Eleven in New York, mit Desirée Nosbusch und Roman Knizka als Paar, das sich im Angesicht der Katastrophe fragen muss, wohin es geht – in Neil LaButes Schauspiel „Tag der Gnade“ im Januar 2012. Natürlich stehen auch Entspannungs-Touren auf dem Spielplan: Massimo Furlans schräger Performance-Trip zum Grand Prix Eurovision „1973“, eine Zeitreise am Original-Schauplatz, auf den einst ganz Schlager-Europa blickte – Anfang Januar 2012. Von Oper bis Tanz bis hin zu Musiktheater und Sprechtheater bieten das Grand Théâtre und das Kapuzinertheater auch diese Spielzeit wieder zahlreiche Highlights an. Neugierig geworden? Einsteigen und Türen schließen. Die Tour beginnt.www.theatres.lu
Grand Théâtre
1, Rond-point Schuman
L-2525 Luxembourg
Tel : (00352) 46 57 77
www.theatres.lu



