Kunst und Kultur
Objekte der Avantgarde und der Moderne stehen im Mittelpunkt des “Casino Luxembourg”, dem Forum für zeitgenössische Kunst, sowie des MUDAM (Museum für Moderne Kunst Grand-Duc Jean).
Letzteres Museum ist das kulturelle Highlight schlechthin, dessen architektonische, vom sino-amerikanischen Stararchitekten I. M. Pei konzipierte Hülle allein schon einen Besuch lohnt.
Kleinere, aber umso ausgefallenere Museen sind das Bankmuseum im Sitz der Staatsbank und -sparkasse, das Post- und Fernmeldemuseum sowie das Straßenbahn- und Busmuseum.
Neben dem “Théâtre National” und mehreren privaten Kleinbühnen buhlen gleich zwei städtische Theater mit mehrsprachigen Programmen um die Gunst des Publikums: das “Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg” und das Kapuzinertheater. Musikfreunde schätzen die Akustik des Musikkonservatoriums sowie der bahnbrechenden Philharmonie, deren kühne, von 823 Säulen gekennzeichnete Formen vom Architekten Christian de Portzamparc stammen.
Herausragende kulturelle Treffpunkte sind die Abtei Neumünster (“Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster”) im Stadtteil Grund sowie das ehemalige Kino “Ciné Cité”, das mit dem gegenüberliegenden Cercle Municipal zu einem einzigen großen Media- und Kulturzentrum verbunden ist.
Dem Flaneur wird auch der hohe Stellenwert der Kunst im öffentlichen Raum auffallen. Parks, Plätze und Boulevards wurden zu einer einzigen großen Galerie unter freiem Himmel gestaltet. Weltbekannte Künstler wie Niki de Saint Phalle, Richard Serra und Markus Lüpertz sind im Stadtbild mit zeitgenössischen Werken vertreten.



